Koncz-Quartett

Christoph Koncz, 1987 als jüngster Sohn einer österreichisch-ungarischen Musikerfamilie in Konstanz geboren, erhielt bereits im Alter von vier Jahren seinen ersten Violinunterricht und studierte daraufhin bei Eugenia Polatschek, Josef Hell, Igor Ozim und Boris Kuschnir. Als Solist arbeitet er mit Dirigenten wie Charles Dutoit, Sir Neville Marriner und Marc Minkowski zusammen. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Leonidas Kavakos, Joshua Bell, Gautier Capuçon, Clemens Hagen und Rudolf Buchbinder. Christoph Koncz tritt zunehmend auch als Dirigent international in Erscheinung. 1997 wirkte er als einer der Hauptdarsteller im oscargekrönten kanadischen Kinofilm »The Red Violin« mit. Seit 2008 ist er Stimmführer der 2. Violinen bei den Wiener Philharmonikern.

Benjamin Marquise Gilmore, 1987 geborener Engländer mit russischen Wurzeln, studierte Violine bei Natalia Boyarskaya an der englischen Yehudi Menuhin School und bei Pavel Vernikov in Wien. Er ist Gewinner des Oskar Back Violinwettbewerbs in Amsterdam und Preisträger des angesehenen Joseph Joachim Wettbewerbs in Hannover. Ben Gilmore tritt als gefragter Kammermusiker mit Künstlern wie Janine Jansen, Julian Rachlin, Natalia Gutman und Elisabeth Leonskaja auf. Seit 2009 ist er Mitglied des Chamber Orchestra of Europe, seit 2016 zudem Konzertmeister des Scottish Chamber Orchestra.

Lily Francis, 1983 im amerikanischen West Hartford (Connecticut) geboren, studierte Violine bei Joseph Silverstein am legendären Curtis Institute in Philadelphia und bei Miriam Fried in Boston. Sie ist Preisträgerin des renommierten ARD-Musikwettbewerbs in München und trat als Solistin mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks auf. Lily Francis ist sowohl als Geigerin wie auch als Bratschistin leidenschaftliche Kammermusikerin und musiziert gemeinsam mit Gidon Kremer, Kim Kashkashian, Nicholas Altstaedt, András Schiff und Mitsuko Uchida. Seit 2016 ist sie Professorin für Violine an der Universität Mozarteum Salzburg.

Stephan Koncz, 1984 in Wien geboren, erhielt seinen ersten Violoncello-Unterricht im Alter von sieben Jahren. Er studierte bei Valentin Erben und Róbert Nagy in seiner Heimatstadt sowie bei Ludwig Quandt in Berlin. Als vielbeschäftigter Kammermusiker arbeitet er mit Leonidas Kavakos, Lisa Batiashvili, Janine Jansen, Ray Chen, Antoine Tamestit, Gautier Capuçon, Emmanuel Pahud und Andreas Ottensamer zusammen. Zudem ist er auch als Komponist und Arrangeur höchst erfolgreich. Von 2008 bis 2010 war Stephan Koncz Cellist bei den Wiener Philharmonikern, seit 2010 ist er Mitglied der Berliner Philharmoniker.

KONZERTPROGRAMM

Sonntag, 10. September 2017, 15.30 Uhr, Gotthardsaal, Hotel THE CHEDI Andermatt
Koncz Quartett (Wiener Philharmoniker)
Violine: Christoph Koncz | Violine: Benjamin Marquise Gilmore | Bratsche: Lily Francis
Stephan Koncz: Violoncello

Hugo Wolf
(1860-1903)

Italienische Serenade (1887) G-Dur
Molto vivo

Josef Haydn
(1732-1809)

Streichquartett C-Dur, Hob.III: 77, Op. 76, Nr. 3, „Kaiser-Quartett“
Allegro | Poco adagio, cantabile (mit 4 Variationen) | Menuett Allegro-Trio
Finale. Presto

PAUSE

Antonin Dvořák
(1841-1904)

Streichquartett AS-Dur, Op 105
Adagio ma non troppo – Allegro appassionato | Scherzo. Molto vivace
Lento e molto cantabile | Finale. Allegro non tanto

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So. 10.09.2017
15:30 Uhr
The Chedi Andermatt